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Die zerfledderte Bibel

Heute hat´s praktisch den ganzen Tag lang geregnet. Ich saß in meinem Zimmer und hab die Bibel gelesen. Da fällt einem immer wieder auf, wie schnell Gott als Autor auf den Punkt kommt. Weitschweifige Schilderungen gibt es nicht. Lange Charakterisierungen auch nicht. Wenn man mehr wissen will als das, was da konkret und knapp steht, muß man den Kopf anstrengen. Vielleicht auch etwas spekulieren. Mir ist diese Art zu schreiben sehr sympathisch. Meine Bibel ist von vorn bis hinten bunt - überall Unterstreichungen in verschiedenen Farben. Schlachter2000 oder Elberfeld mögen die präziseren Übersetzungen sein, aber in meiner alten Luther finde ich mich noch am besten zurecht. Ich habe diese Bibel seit der Konfirmationszeit, und sie ist schon reichlich zerfleddert. Aber ich würde sie sofort mit auf die sprichwörtliche "einsame Insel" nehmen. Watchman Nee sagte mal, man solle die Bibel jedes Jahr mindestens einmal von vorn bis hinten durchlesen. Ich bin da chaotischer, lese mal hier, mal da, mal vorn, mal hinten, sehr gerne auch in der Mitte, das wäre dann ungefähr Jesaja, der einen immer wieder erstaunt mit seinen präzisen Voraussagen über den Messias. Auch findet man dort Andeutungen über das größte Geheimnis der Bibel.
2.7.11 19:27


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Wie herum den Edelstein?

Wie herum ist ein facettiert geschliffener Edelstein richtig herum? Ich denke, mit der Spitze nach unten. So sitzt er dann ja später auch in der Fassung. Das war heute kurz mal Thema hier. Das Cover für "Der Stein der Liebe", das neue Märchen, war fertig, aber der Edelstein darauf zeigte mit der Spitze nach oben. Mußte also gedreht werden. So Gott will und nichts dazwischen kommt, geht das Büchlein morgen in den Druck. Eine ISBN-Nummer hat es sogar auch schon. Aber bestellen kann man es noch nicht, höchstens bei mir per Mail.
30.6.11 17:30


Es geht voran

Jetzt ist der Umbruch des Märchenbuchs fertig, das heißt, die Seiten sind jetzt so, wie sie auch im Buch sein werden. Vorhin habe ich vermerkt, wo die Illustrationen in den Text eingefügt werden sollen. Es geht also voran.

Der Weg von den ersten Notizen bis zum fertigen Buch ist immer wieder spannend und aufregend. Man hat das gute Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben, was (vielleicht) Bestand haben wird. Wenn ich zum Mittagessen Spaghetti koche, ist die Sache spätestens nach dem Abwaschen vergessen. Aber ein Buch kann man wie eine Flaschenpost ins Meer der Zeit werfen in der Hoffnung, es erreicht die Ufer der Zukunft als etwas, was (vielleicht) bleibt. Die Hoffnung hat man bei jedem Buch immer wieder neu.

Meine letzte Veröffentlichung war im November letzten Jahres das Buch Henoch. Da habe ich aber nur das Nachwort geschrieben. Henoch war der erste Prophet der Menschheitsgeschichte, er wird in der Bibel zweimal erwähnt. Einmal im Alten Testament, daß er mit Gott wandelte und deshalb lebendig, ohne zu sterben, in den Himmel geholt wurde. Und einmal im Neuen Testament im Brief des Apostels Judas, worin Judas die Authentizität des Henochbuches bestätigt und darauf Bezug nimmt. Das Henochbuch liefert viel Stoff für Spekulationen, zumal dort die Geschichte des Engelsturzes ausführlich beschrieben ist. Es geht um die Sache, daß in der Zeit kurz vor der Sintflut Engel in Menschengestalt auf die Erde kamen und Menschenfrauen heirateten. Bewußt gegen den Willen Gottes. Die gefallenen Engel haben den Menschen das Sündigen erst richtig beigebracht... 

28.6.11 18:44


Hirnbazillen

Um auf die Frage des letzten Eintrags zurück zu kommen: Wozu schreibt man? Hat mal jemand allen Ernstes behauptet, Ideen wären lebendige Wesenheiten und hätten, ähnlich wie Bazillen, den unbändigen Drang, sich auszubreiten und möglichst viele Hirne zu erobern. Das kann stimmen oder nicht. Demnach wäre ein Autor so etwas wie ein Hirnbazillen-Überträger? Keine sehr schmeichelhafte Vorstellung...

25.6.11 18:31


Dies und das

Es ist irgendwie seltsam - Autor ist man eigentlich nur in dem Moment, wo man konkret etwas schreibt. Schreibt man ein paar Tage lang nichts, dann ist man auch irgendwie nichts. Sich auf den Lorbeeren auszuruhen, gelingt irgendwie nicht. Und das geht offenbar nicht nur mir so. Neben mir liegt eine frische China-Kladde, ich schreib grundsätzlich mit der Hand, das ist auch gut so, wie sich vor ein paar Tagen herausstellte. Da hatten wir an einem einzigen Tag dreimal hintereinander Stromausfall, da wäre dann mit Pech alles weg gewesen, was man geschrieben hat. Papier ist da letztlich doch zuverlässiger. Eine schöne royalblaue Kladde. Quer darüber liegt der Stift, mit dem ich die Illustrationen gemacht hab. Nun weiß ich nicht, was ich schreiben soll. Nicht wegen Mangel an Ideen, sondern wegen zuviel Ideen. Drei mögliche Projekte stehen in der engeren Wahl, und irgendwie kann ich mich noch nicht entscheiden.

Hab ich das hier schon mal erzählt? In der Grundschule hatte mein Sohn einen Freund, der sah mich schreiben und fragte: "Was machst du denn da?" Antwort: "Ich schreibe ein Buch." Darauf er: "Wozu das denn?" Da konnte ich nicht antworten und war absolut baff. Tja, wozu schreibt man? Die Antwort kommt vielleicht im nächsten Blog-Eintrag.

22.6.11 18:39


Die Illustrationen sind fertig, müssen noch eingescannt werden, dann der Text-Umbruch, und dann nimmt die Sache, so Gott will, ihren Lauf.

Ich hab vor rund 10 Jahren schon mal ein Bilderbuch gemacht mit unendlicher Sorgfalt und Liebe zum Detail in den Bildern. Die Bilder waren/sind DIN-A-4-Querformat. Ich hatte gedacht, in der Mitte ist dann halt irgendwie der Knick zwischen den Seiten, aber dann stellte sich heraus, daß das wohl technisch nicht so zu realisieren ist, wie ich gedacht hatte. Da steckte rund ein halbes Jahr Arbeit drin, und irgendwie hoffe ich noch immer, daß das irgendwann irgendwie noch veröffentlicht werden kann. Aber im Moment sieht es nicht danach aus.

21.6.11 17:39


Gestern hab ich zu meinem größten Erstaunen festgestellt, daß ich Löwen zeichnen kann. Nicht brillant, zugegeben, aber durchaus erkennbar. Sieben Stück, die faul in der Gegend herumliegen und eine Hütte bewachen. Golden sollen sie sein, und den Eindruck von Gold herzustellen, ist ziemlich leicht: Man malt zuerst gelb und macht dann die Rände orange. Das ergibt dann den Eindruck von Gold. Wie gesagt, nicht brillant, aber erkennbar.

Eventuell könnte das Märchen heißen: "Der Stein der Liebe".

Der Anfang des Märchens war in einem Forum. Da hatten wir einen Smalltalk-Thread, wo einer lieben Freundin eine Gutenachtgeschichte erzählt werden sollte. Ich machte das immer in Fortsetzungen, bis mir auffiel, daß ich offenbar wieder schreiben kann. Dann hab ich hier irl mit dem Schreiben weitergemacht.

Jetzt ist das Märchen fertig, die Bilder auch, vielleicht denk ich noch etwas über den Titel nach, und dann kann das Büchlein bald erscheinen, so Gott will. 

19.6.11 13:48


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