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Noch immer keinen Titel gefunden

Zwei Tage weiter, und noch immer keinen Titel gefunden.

Im Märchen kommt ein Karfunkelstein drin vor, der spielt eine ganz wichtige Rolle, und nun frage ich mich, ob heutzutage überhaupt noch jemand weiß, was denn ein Karfunkelstein ist.

"Karfunkelstein" nannte man im Mittelalter jeden roten Edelstein, gleichgültig ob Granat, Rubin oder Spinell. Ich finde, "Karfunkelstein" klingt irgendwie verheißungsvoll. Da sieht man es vor dem geistigen Auge doch richtig glitzern...

Die Illustrationen machen gute Fortschritte. Ich mach sie diesmal selber. Manches wird gleich zu Konfetti verarbeitet, anderes kommt in die engere Auswahl. Dazu paßt einer meiner Lieblingssätze: "Na, mal sehen, was daraus wird." 

18.6.11 11:14


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Da bin ich wieder

Ich hab jetzt rund fünf Jahre Schreibblockade und (vermutlich) den Krebs hinter mir. Beides war nicht besonders lustig.

Die nächste Kontrolluntersuchung ist in wenigen Wochen, und die Illustrationen für mein neues Buch sind in Arbeit. Es ist ein Märchen. Ich wollte eigentlich schon immer Märchen schreiben. Gibt nur ein Problem: Mir fällt kein Titel ein... Ich habe tatsächlich und buchstäblich so lange darüber nachgedacht, bis ich Kopfschmerzen kriegte. Ergebnis trotzdem Null. Ein Buch ohne Titel kann nicht erscheinen.

16.6.11 18:20


Die Sache mit dem Pauli-Engel in der koreanischen Ausgabe hat sich geklärt. Die Schwester der koreanischen Verlegerin hat ihn gezeichnet. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, daß die Füße und Hände etwas anders sind als bei den Originalen von Michael Fuchs.

Jetzt liegt schon wieder überall Herbstlaub auf den Straßen. Das Jahr geht langsam zuende, bald bekommen die Schulkinder Herbstferien, und dann geht auch auch schon wieder auf Weihnachten zu. Weihnachtsgebäck gibt es ja schon seit Wochen in den Supermärkten. Irgendwie fragt man sich zum Jahresende immer, was man Vorzeigbares geleistet hat. Und irgendwie ist es immer zu wenig. Aber vielleicht liegen die wirklich großen Leistungen auch gar nicht immer im Bereich des Vorzeigbaren - ruhig zu bleiben in Extremsituationen beispielsweise ist ja auch eine große Leistung. Oder wenn man angemault wird, nicht zurückzumaulen - gar nicht immer leicht, wenn man ein Kind in der vorpubertären Phase hat. *Seufz* 

2.10.07 14:21


Pauli ist da!

Heute kam mit der Post der koreanische "Pauli". Vier Exemplare - zwei für mich und zwei für den Illustrator Michael Fuchs. Das Buch ist wunderschön geworden. Wie ich "Wikipedia" entnehme, sind 26% der Südkoreaner Christen. Südkorea ist das Land mit dem höchsten Prozentanteil an Christen in Asien. Aber - wer weiß, China holt auf, denke ich mal.

Was mich total verblüffte, ist die Tatsache, daß in der südkoreanischen Ausgabe eine Illustration ist, die in der deutschen Ausgabe gar nicht drin war. Ziemlich vorne, auf einer der ersten Seiten. Da ist ein Pauli, als Engel verkleidet, der die Arme hebt und lacht. Schönes Bild, sieht wirklich so aus, als habe Michael Fuchs es gezeichnet. Jetzt habe ich den Verlag und auch Michael Fuchs gefragt, von wem das Bild ist und wie es in das Buch gekommen ist. Bis jetzt hat noch keiner geantwortet. Mal sehen, wie sich das Rätsel löst.

Ja - lesen kann man als Europäer in diesem Buch natürlich praktisch gar nichts. Aber die Schriftzeichen sehen sehr schön aus. Und die Illustrationen sind in grün gedruckt. Jetzt kann man mal gespannt abwarten, wie sich der Verkauf entwickelt.

18.9.07 16:37


Blumhardt

Wer Bücher macht, der weiß: Es ist ein bißchen wie Lotto spielen. Ob ein Buch erfolgreich wird, ist absolut nicht vorhersehbar. Bei manchen Titeln meint man, sie müßten eigentlich "gehen", aber sie floppen. Von anderen erwartet man nicht viel, und dann kommt die positive Überrschung. Und dann gibt es natürlich noch die Sorte, von der man meint, sie werde gut verkauft. Und das werden sie dann tatsächlich. Ein Buch von dieser Sorte ist "Sieg über die Hölle" von Blumhardt. Es handelt sich um die Krankheitsgeschichte der Gottliebin Dittus, einer jungen Frau aus Pfarrer Blumhardts Gemeinde, die von Dämonen besessen war. Blumhardt wurde damit völlig unvorbereitet konfrontiert. Er hatte nur seine Bibel und seinen Glauben. Über Exorzismus wußte er gar nichts. Er erlebte Dinge, die so unglaublich sind, daß man sie kaum nacherzählen kann. Ursprünglich hatte er den Bericht über diese Ereignisse nur für seine vorgesetzte Kirchenbehörde geschrieben. Aber es wurden Abschriften angefertigt, zum Teil verfälscht, so daß Blumhardt einige Exemplare drucken ließ. Lange Zeit war dieser Text nicht zugänglich. Wir haben ihn neu herausgebracht. Wir meinten, er müsse eigentlich erfolgreich sein. Und das ist er tatsächlich.
7.9.07 19:07


Pauli ist nicht zu bremsen

Ich hab "meinen Verlag in Korea" (wie das klingt!) gefragt, ob sie vielleicht in europäischen Buchstaben schreiben könnten, wie "Paulis gute Taten" auf Koreanisch heißt. Lesen werde ich es dann ja eh nicht können, aber immerhin weiß ich dann wenigstens, wie man den Titel ausspricht.

 

Also: "Paulis gute Taten" heißt auf Koreanisch und in europäischen Buchstaben geschrieben: "Paulie sun-haeng". Klingt ja schon mal gar nicht schlecht. Aber scheinbar doch nicht gut genug. Denn das Buch wird in Korea nicht "Paulie sun-haeng" heißen, sondern "Paulinum seongmal mot mallie". Frei übersetzt: "Pauli ist nicht zu bremsen". Der Verlag meint, daß die Verkaufschancen mit diesem Titel größer sind. Ich denke mal, sie haben recht. "Paulis gute Taten" ist ja als Titel halb ironisch gemeint, aber eventuell kommt das bei einem potentiellen Käufer nicht so rüber. Aber wenn da steht, daß einer nicht zu bremsen ist - stimmt, das macht schon neugierig.

21.7.07 13:40


Neue Projekte

Im Herbst erscheint in unserem Verlag das Buch des ehemals prominenten Esoterikers Eckart Haase, der Kongresse veranstaltete und dadurch auch überregional bekannt war. Er hatte sich der "Lichtarbeit" verschrieben und berichtet in seinem Buch, wie es zu seiner Bekehrung kam. Eine spannende Geschichte, der man weite Verbreitung wünscht.

"Lichtarbeit" ist eine esoterische Selbsterlösungslehre mit hohem Anspruch. Es ist auffällig, daß alle ehemaligen Esoteriker übereinstimmend berichten, daß sie durch die Beschäftigung mit der Esoterik auf lange Sicht depressiv geworden sind. Dadurch fühlten sich viele von ihnen genötigt, anderen Esoterikern etwas vorzuspielen, da ja nicht sein konnte, was nicht sein durfte: Ein trauriger, bedrückter Esoteriker paßt nichts ins Bild von den glücklichen, erlösten "Eingeweihten".

Aber man sollte deshalb als Christ nicht in dieselbe Heuchelei verfallen wie die Esoteriker. Auch unter Christen gibt es depressive Menschen; prozentual vielleicht nicht so viele, aber es gibt sie. Der Philosoph Friedrich Nietzsche hat einmal hämisch bemerkt, die Christen sollten eigentlich "erlöster" aussehen. Da ist vielleicht etwas dran. Aber ich denke, man kann auch erlöst sein, ohne daß es einem anzusehen ist. Die Tatsache der Erlösung ändert sich nicht dadurch, daß sie sich vielleicht nicht jederzeit in den Gesichtszügen wiederspiegelt.

Eckart Haase ist auch der Betreiber der Internetseite achtung-lichtarbeit.de. Hier finden sich zahlreiche Aussteigerberichte ehemaliger Esoteriker. Darüber hinaus hat er die Seite christliche-autoren.de ins Leben gerufen, wo bekannte und unbekannte christliche Autoren ihre Texte veröffentlichen können.

29.6.07 17:53


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