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Pao-Lee in Korea

Vorgestern kam eine Mail aus Korea. Ein christlicher Verlag fragte an, ob sie "Paulis gute Taten" in koreanischer Übersetzung veröffentlichen dürfen. Es gibt Übersetzungen meiner Bücher in Tschechien und Bulgarien. Aber Korea ist ja nun wirklich extrem weit weg. Im ersten Moment fragte ich mich natürlich, wie Pauli seinen Weg nach Korea gefunden hat. Aber dann kam die Weisheit über mich und ich beschloß, mich einfach nur zu freuen, daß letztlich Gott es so gefügt hat. Jedenfalls - das war eine große Überraschung. Und eine große Freude. Ich bin schon gespannt, wie das Buch in Koreanisch aussehen wird.

Seinerzeit gestand mir der Übersetzer ins Bulgarische, daß er nicht nur übersetzt, sondern auch ein paar Seiten dazu geschrieben hatte - irgendwelche intelligenten Bemerkungen über Bach, die seiner Meinung nach gut in den Zusammenhang gepaßt haben. Daraus entstand dann eine nette Brieffreundschaft. Damals war die härteste Währung in Bulgarien Milka-Schokolade. Dafür bekam man auf dem Schwarzmarkt praktisch alles. Ich hab ihm dann also immer mal wieder ein Päckchen geschickt, und in der Zeit lebte er dann wohl sehr gut.

Eigentlich weiß ich sehr wenig über Korea; nur daß der Norden die Hölle sein muß, wo man als Christ sofort ins Gefängnis wandert. Und daß man dort Hude ißt. Insofern frage ich mich, ob das Kapitel mit dem Hund für einen Koreaner überhaupt verständlich ist. Aber was soll´s - im Notfall muß die Übersetzerin es eben genauso machen wie damals der bulgarische Übersetzer...

:-))

9.5.07 15:43


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Rechte am Buch

Wenn ein Buch schon längere Zeit auf dem Markt ist und monatlich weniger Exemplare davon verkauft werden, als der Verlag angemessen findet, dann wird das Buch zunächst "verramscht" (billiger angeboten) und danach "makuliert", das heißt, die Restbestände werden dem Papier-Recycling zugeführt.

Früher oder später passiert das fast jedem Autor, und nach ein paar Tagen tut der Gedanke daran schon gar nicht mehr weh. Das ist dann der Punkt, wo der Autor sich nicht von Resignation überwaltigen lassen darf, sondern die Rechte an seinem Buch zurück verlangen muß. - Was ich heute getan habe.

Man kann das Buch dann zum (vielleicht kostenpflichtigen) Download ins Internet stellen oder einen neuen Verlag dafür suchen (das hat öfter Erfolg, als man denkt) - jedenfalls ist es wirklich wichtig, die Rechte zurückzufordern, damit man freie Hand hat mit dem Text.

"Die Wiederkehr der Wunder" hatte mein Buch eigentlich heißen sollen; bei Hänssler ist es dann unter dem Titel "Der Mount Everest am Nordpol" erschienen, und mein Mann nannte es dann immer: "Dein Bergsteigerbuch". Mal sehen, was wir jetzt mit den Rechten machen. Aber wichtig ist es schon, daß man sie hat. Sonst könnte beispielsweise der Verlag Lizenzverträge abschließen, mit denen man vielleicht gar nicht einverstanden ist oder für die man dann nur einen Bruchteil des Honorars erhält. Rechtlich sieht es so aus: Wenn ein Autor die Rechte an seinem Buch nicht zurückfordert, bleiben sie beim Verlag. Und das ist keinesfalls ein Vorteil für den Autor.

24.5.07 17:36





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