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Vorwort schreiben

In süßem Deutsch hat mein koreanischer Verlag ("Mein koreanischer Verlag" - wie das klingt....) angefragt, ob ich ein "Grußwort" für die koreanischen Leser schreiben kann, damit sie, ich zitiere fast wörtlich, meine Gedanken besser kennenlernen können. In schnödem Deutsch: Ich muß ein Vorwort schreiben. Da denkt man natürlich zuerst daran, daß Korea ein geteiltes Land ist, wie Deutschland es auch war. Man muß sich schon ziemlich anstrengen, das gerade nicht zu schreiben. Ich konnte es mir nicht verkneifen und habe es zumindest erwähnt. Das Vorwort ist so gut wie fertig, am 10. Juli muß es in Korea sein, dann wird es übersetzt, und Mitte Juli geht das Buch dann in Druck, so Gott will und nichts dazwischen kommt.

Michael Fuchs, der Illustrator, hat sich damit einverstanden erklärt, daß seine wunderbaren Illustrationen übernommen werden dürfen. Die koreanischen Schriftzeichen sind ja für einen Mitteleuropäer eher seltsam anzusehen, und wenn das fertige Buch dann da ist, wird es wohl eigenartig fremd wirken. Wäre Korea wiedervereinigt, wäre die Zahl der potentiellen Leser natürlich viel größer... Aber darüber wollte ich mich ja nicht verbreiten.

Korea ist ein Land mit wirklich gigantischen christlichen Gemeinden. So was kann man sich hier in Europa gar nicht vorstellen. Das ist wohl hauptsächlich Paul Yongghi Cho zu verdanken, der sich auch bei uns einen Namen gemacht hat. Eines seiner Bücher steht hier hinter mir im Regal. Ein sehr charismatischer Prediger, weit über die koreanischen Landesgrenzen hinaus bekannt.

Die Koreaner essen, wie auch die Chinesen, Hunde. Ich denke mal, das ist für uns Europäer ein absolut unvorstellbarer Gedanke. Für uns ist der Hund der beste, treueste Freund. Ihn zu essen, käme wohl hier niemandem in den Sinn. In einer der Pauli-Geschichten kommt ein Hund vor, und ich hoffe wirklich, daß die koreanischen Leser wissen, welche Bedeutung ein Hund für einen Europäer hat. Vielleicht muß die Geschichte mit einer Anmerkung oder Fußnote versehen werden. Zum Beispiel: "In Europa steht der Hund als Haustier in hohem Ansehen und ist bei vielen Menschen beliebter als die Mitmenschen."

 

29.6.07 17:14


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Neue Projekte

Im Herbst erscheint in unserem Verlag das Buch des ehemals prominenten Esoterikers Eckart Haase, der Kongresse veranstaltete und dadurch auch überregional bekannt war. Er hatte sich der "Lichtarbeit" verschrieben und berichtet in seinem Buch, wie es zu seiner Bekehrung kam. Eine spannende Geschichte, der man weite Verbreitung wünscht.

"Lichtarbeit" ist eine esoterische Selbsterlösungslehre mit hohem Anspruch. Es ist auffällig, daß alle ehemaligen Esoteriker übereinstimmend berichten, daß sie durch die Beschäftigung mit der Esoterik auf lange Sicht depressiv geworden sind. Dadurch fühlten sich viele von ihnen genötigt, anderen Esoterikern etwas vorzuspielen, da ja nicht sein konnte, was nicht sein durfte: Ein trauriger, bedrückter Esoteriker paßt nichts ins Bild von den glücklichen, erlösten "Eingeweihten".

Aber man sollte deshalb als Christ nicht in dieselbe Heuchelei verfallen wie die Esoteriker. Auch unter Christen gibt es depressive Menschen; prozentual vielleicht nicht so viele, aber es gibt sie. Der Philosoph Friedrich Nietzsche hat einmal hämisch bemerkt, die Christen sollten eigentlich "erlöster" aussehen. Da ist vielleicht etwas dran. Aber ich denke, man kann auch erlöst sein, ohne daß es einem anzusehen ist. Die Tatsache der Erlösung ändert sich nicht dadurch, daß sie sich vielleicht nicht jederzeit in den Gesichtszügen wiederspiegelt.

Eckart Haase ist auch der Betreiber der Internetseite achtung-lichtarbeit.de. Hier finden sich zahlreiche Aussteigerberichte ehemaliger Esoteriker. Darüber hinaus hat er die Seite christliche-autoren.de ins Leben gerufen, wo bekannte und unbekannte christliche Autoren ihre Texte veröffentlichen können.

29.6.07 17:53





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